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Seminar mit Wildmeister Hans-Joachim Borngräber 

 

Schweiß-Lehrgang für Hundeführer,
die ihren Hund auf Schweiß führen wollen

- Theorie und Praxis zur Schweißarbeit -
- Einarbeitung mit dem Fährtenschuh -

von Do., 2. Oktober bis So., 5. Oktober 2008

Das Seminar findet in der Umgebung von Nagold
im Revier Ebhausen-Rotfelden (praktischer Teil) statt.
Tagungsort ist der Kamelhof in 72224 Rotfelden. 

Hier gehts zur Online-Anmeldung

Hier finden Sie das Seminar-Programm als PDF zum Download und Ausdruck

Schweißarbeit ist Fleißarbeit - aber auch Sachverstand ist gefragt !

Von  Donnerstag, dem 2. Oktober bis Sonntag, dem 5. Oktober 2008 (der Freitag ist ein Feiertag!) lädt die DWH-Sektion Gäu-Schwarzwald zu einem 4-tägigen Intensiv-Seminar zur Schweißarbeit und zur Einarbeitung mit dem Fährtenschuh mit dem bekannten Buchautoren und Nachsuchenspezialisten Hans Jochen Borngräber ein.

Die Schweißarbeit, die nicht ohne Grund als die Krone der Jagd gilt, muss allzu oft das wieder gutmachen, was schlechte Schüsse oder Verkehrsunfälle dem Wild angetan haben. Aber nur mit gut ausgebildeten Hunden sind Nachsuchen überhaupt tierschutzgerecht durchzuführen. Über Erfolg oder Misserfolg einer Nachsuche entscheidet dabei neben der Ausbildung des Hundes oft schon die erste Beurteilung am Anschuss.

Seminar-Programm (Änderungen vorbehalten)

Donnerstag, 2. Okt. 2008 
  • Anreise der Teilnehmer zum Kamelhof Rotfelden (bis 900 Uhr)
  • Begrüßung und organisatorische Mitteilungen (900 - 915 Uhr)
  • Theorie (915 - 1230 Uhr)
    • Einweisung in die Schweißarbeit, gesetzliche Bestimmungen, Nachsuchenvereinbarungen, Versicherungsschutz für den Schweißhundeführer
    • Der Jagdgebrauchshund in seiner Verwendung bei der Nachsuche
    • Grundkenntnisse des Schweißhundeführers, Ausrüstung, Anschüsse, Schweißarten, Pirschzeichen, Einsetzen der abzustellenden Schützen,
      der Fangschuss sowie jagdliche Traditionen
    • Einarbeitung des Jagdgebrauchshundes mit dem Fährtenschuh,
      vom Junghund angefangen.
  • Mittagspause (1230 - 1330 Uhr)
  • Praxis im Revier (1330 Uhr - 1730 Uhr)
    • Praktische Unterweisung im Revier
    • Lehrvorführung auf einer mit dem Fährtenschuh
      getretenen Übernachtfährte durch einen Schweißhund
    • Grundlegendes zum Auszeichnen von Schleppen
      und künstlichen Schweißfährten
    • Schleppenarbeiten durch die Lehrgangsteilnehmer
    • Besprechungen der Arbeiten und Fehler
  • Anlegen eines Schntthaarbuches für die Nachsuchenpraxis (1730 - 1830 Uhr)
  • Gemeinsame Vesper mit Diskussionsrunde (ab 1830 Uhr)
Freitag, 3. Okt. 2008 
  • Praxis im Revier (900 - 1230 Uhr)
    • Legen der Schweißfährten mit dem Fährtenschuh
      im Revier sowie richtige Auszeichnung derselben.
  • Mittagspause (1230 - 1330 Uhr)
  • Praktische Übungen im Revier (1330 Uhr - 1830 Uhr)
    • Arbeiten der gelegten Schweißfährten vom Vormittag
    • Besprechungen der Arbeiten der einzelnen Hunde,
      Korrektur der Hundeführer, Besprechnung der Fehler
  • Gemeinsame Vesper mit Diskussionsrunde (ab 1830 Uhr)
Samstag, 4. Okt. 2008 
  • Praxis im Revier (900 - 1230 Uhr)
    • Üben des Verweisens auf eigens dafür mit Verleitungen
      präparierten Fährten mit verschiedenen Stationen
    • Arbeiten der Hunde
    • Besprechung der Arbeiten von Hunden und Hundeführern.
  • Mittagspause (1230 - 1330 Uhr)
  • Praxis im Revier (1330 Uhr - 1730 Uhr)
    • Legen von Übernachtfährten durch die Lehrgangsteilnehmer
      in wildreichem Gelände mit dem Fährtenschuh, zugleich
      Erstellung von Fährtenskizzen zur späteren Überprüfung
      der von den Gespannen geleisteten Arbeiten
  • Besprechung für den Sonntag, Arbeits-/Gruppenaufteilung (1730 - 1830 Uhr)
  • Gemeinsame Vesper mit Diskussionsrunde (ab 1830 Uhr)
Sonntag, 5. Okt. 2008 
  • Praxis im Revier (900 - 1230 Uhr)
    • Arbeiten der Übernchtfährten durch die Hunde der Lehrgangsteilnehmer
      Es wird unter Prüfungsbedingungen gearbeitet und gerichtet !
  • Mittagspause (1230 - 1330 Uhr)
  • Abschlussbesprechung (ab 1330 Uhr)
    • Besprechung der gezeigten Arbeiten
    • Übergabe der Teilnahmebescheinigungen
    • Offizielle Verabschiedung der Teilnehmer
    • Offene Diskussion
  • Ende des Seminars   

 

     Unkostenbeitrag (ohne Übernachtung/Verpflegung):  
      Teilnehmer mit Hund (maximal 12 Teilnehmer)
       - für Mitglieder des Deutschen Teckelklubs
       - für Nichtmitglieder

125,00 Euro
150,00 Euro
      Teilnehmer ohne Hund (maximal 18 Teilnehmer)                  
       - für Mitglieder des Deutschen Teckelklubs
       - für Nichtmitglieder

80,00 Euro
100,00 Euro
     Kosten für die Verpflegung (Mittagessen, Abendbrot):  

       Gemeinsames Mittagessen (4 x) und Abendbrot (3 x)
       Die Teilnahme an der Gemeinschaftsverpflegung ist
       freiwillig, muss aber zum Zweck der Planung und
       Vorbereitung bei der Anmeldung angegeben werden.

       Für ausreichend Getränke aller Art zu zivilen Preisen
       ist im Revier und am Seminarort durch den Veranstalter
       gesorgt. Die Teilnehmer werden gebeten, für die
       Getränke ausreichend Kleingeld bereitzuhalten.




50,00 Euro






Übernachtungsmöglichen für auswärtige Teilnehmer:

Die auswärtigen Lehrgangsteilnehmer sind aufgefordert, sich um ihre Übernachtungsmöglichkeiten selbst zu kümmern. Wir selbst können keine Übernachtungen organisieren. Es bieten sich folgende Möglichkeiten:

Hinweise zur Anmeldung und zum Seminar:

  • Die Anzahl der Teilnahmer ist auf 12 Hundeführer mit Hund
    und 18 Lehrgangsteilnehmer ohne Hund begrenzt.
  • Für alle teilnehmenden Hunde ist ein ausreichender und gültiger Impfschutz
    gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Tollwut (SHLPT) durch
    Vorlage eines Impfpasses nachzuweisen.
  • Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
  • Die Anmeldung verpflichtet den Teilnehmer zur Zahlung des
    festgesetzten Unkostenbeitrags ggf. einschließlich Verpflegung.
  • Der Unkostenbeitrag für das Seminar und ggf. die Verpflegung
    muss spätestens am 10. September auf das mit der Meldebestätigung
    mitgeteilte Konto überwiesen sein, andernfalls behalten wir uns vor,
    den Platz anderweitig zu besetzen. Ein durch verspätete Zahlung
    verlorener Teilnehmerplatz befreit nicht von der Verpflichtung zur Zahlung.
  • Für seine Ausrüstung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Folgende
    Ausrüstung wird empfohlen: wetterfeste Jagdkleidung, Gummistiefel, Fernglas,
    Schreibzeug, Schweißhalsung und Schweißriemen - je nach Rasse 6-10 m lang,
    Rucksack, Führerleine und - soweit vorhanden - Fährtenschuhe mit Schalen
    vom Hochwild/Schwarzwild sowie Schweiß derselben Wildart.
  • Bei einem Lehrgang dieser Art ist es unumgänglich, dass für die Teilnehmer
    Wartezeiten entstehen können und dass der Terminplan dementsprechend
    kurzfristig geändert werden kann. Wir bitten dafür um Verständnis. Hundearbeit
    ist keine Terminsache.
  • Als Veranstalter behalten wir uns witterungsbedingte und
    organisatorische Änderungen des Seminarprogramms vor.
  • Alle Teilnehmer sind für sich und ihre Hunde selbst verantwortlich und haben
    für einen ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Jegliche Die Haftung
    des Veranstalters und der Lehrgangsleiter egal welcher Art wird - außer für
    grobe Fahrlässigkeit - usgeschlossen.

Weitere Informationen beim Sektionsleiter Wolfgang Herresthal, Telefon 0177-3008072


Wildmeister Borngräber Zur Person des Referenten:

Wildmeister Hans-Joachim Borngräber führt seit über 45 Jahren Jagdhunde verschiedener Rassen, u.a. Deutsch Drahthaar, Deutscher Jagdterrier, Bayerische Gebirgsschweißhunde und natürlich auch Teckel.

Im Laufe der Jahre sind seine Schweißhunde weltweit bei zig-tausenden von Nachsuchen zum Einsatz gekommen. Bis zu seiner Pensionierung vor einigen Jahren leitete er 19 Jahre lang den Jägerlehrhof Springe des niedersächsischen Landesjagdverbandes, wo er auch heute noch die Seminare für Schweißhundführer und solche, die es werden wollen, verantwortlich betreut. Darüber hinaus hat er Schweißhundstationen in Bulgarien, Rumänien und Schottland aufgebaut und sich auch als Buchautor literarischen Ruhm erworben. Mit seinem Buch „Die Schweißarbeit und die Einarbeitung mit dem Fährtenschuh - Lehrbuch für alle Gebrauchshunderassen" war er einer der Wegbereiter für die Ausbildung und Prüfung mit dem Fährtenschuh.

Wer aus erster Hand direkt beim Altmeister der Nachsuchenarbeit und dem Wegbereiter der Schweißausbildung mit dem Fährtenschuh lernen wollte, musste bis vor einigen Jahren den Weg zum Jägerlehrhof nach Spinge in der Nähe von Hannover auf sich nehmen. Erst seit kürzerer Zeit finden einige wenige Seminare des Altmeisters Borngräber auch außerhalb von Springe statt, wie z.B. bei den Gruppen Harz und Olfen-Sandfort im Deutschen Teckelklub, die uns freundlicherweise einiges Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Bei uns im Südwesten ist Hans-Joachim Borngräber erstmals wieder seit dem Frühjahr 2005, als er sein vielbeachtetes Seminar in Rotfelden bei Nagold abhielt. Wir freuen uns sehr, einen so hochkarätigen Fachmann zur Unterstützung unseres jagdlichen Hundeausbildungswesens gewonnen zu haben.

Veröffentlichungen (mit Amazon-Link):

Die Schweißarbeit und die Einarbeitung mit dem Fährtenschuh (Buch) Das Verweisen (DVD) Der Fährtenschuh (DVD)

Teilnehmer des Vortrags/Seminars können das Buch zur Schweißarbeit und zur Einarbeitung mit dem Fährtenschuh direkt vor Ort erwerben.

 
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