Vortrag von Wildmeister Hans-Joachim Borngräber
Verhalten nach dem Schuss auf Schalenwild
- wenn das Wild nicht am Anschuss liegt -
am Samstag, dem 13. September 2008
Einzelheiten zum Ort, Uhrzeit und Kosten
werden in Kürze noch bekanntgeben
Schweißarbeit ist Fleißarbeit - aber auch Sachverstand ist gefragt !
Am Samstag, dem 13. September 2008 lädt die Sektion Gäu-Schwarzwald im Dachshundklub Württemberg und Hohenzollern zu einem Vortrag des bekannten Buchautoren und Nachsuchenspezialisten Hans Jochen Borngräber zum Thema "Verhalten nach dem Schuss auf Schalenwild" ein.
Die Schweißarbeit, die nicht ohne Grund als die Krone der Jagd gilt, muss allzu oft das wieder gutmachen, was schlechte Schüsse oder Verkehrsunfälle dem Wild angetan haben. Über Erfolg oder Misserfolg einer Nachsuche entscheidet dabei oft schon die erste Beurteilung am Anschuss.
Was sagt mir der Anschuss?
Liegt das Stück in einiger Entfernung und ist es ohne fremde Hilfe zu finden?
Kann die Suche von meinem "Gelegenheitsschweißhund" durchgeführt werden?
Oder ist dieses ein Fall für den geübten Spezialisten?
Diese und viele weitere Fragen wird der Referent, Wildmeister und Berufsjäger Hans-Joachim Borngräber, stellen - und er liefert auch die Antworten dazu.
Anschüsse. Foto vom Borngräber-Seminar bei der DTK-Gruppe Harz, Bildquelle: DTK-Gruppe Harz
Zur Person des Referenten: Berufsjäger und Wildmeister Hans-Joachim Borngräber führt seit über 45 Jahren Jagdhunde verschiedener Rassen, u.a. Deutsch Drahthaar, Deutscher Jagdterrier, Bayerische Gebirgsschweißhunde und natürlich Teckel.
Im Laufe der Jahre sind seine Schweißhunde weltweit bei zig-tausenden von Nachsuchen zum Einsatz gekommen. Bis zu seiner Pensionierung vor einigen Jahren leitete er 19 Jahre lang den Jägerlehrhof Springe des niedersächsischen Landesjagdverbandes, wo er auch heute noch die Seminare für Schweißhundführer und solche, die es werden wollen, verantwortlich betreut. Darüber hinaus hat er Schweißhundstationen in Bulgarien, Rumänien und Schottland aufgebaut und sich auch als Buchautor literarischen Ruhm erworben. Mit seinem Buch „Die Schweißarbeit und die Einarbeitung mit dem Fährtenschuh - Lehrbuch für alle Gebrauchshunderassen" war er einer der Wegbereiter für die Ausbildung und Prüfung mit dem Fährtenschuh.
Aufbauend auf diesen Vortrag findet dann vom 2. bis 5. Oktober ein viertägiges Intensiv-Seminar zur Schweißarbeit und zur Einarbeitung des Jagdhundes mit dem Fährtenschuh statt.
Wer aus erster Hand direkt beim Altmeister der Nachsuchenarbeit und dem Wegbereiter der Schweißausbildung mit dem Fährtenschuh lernen wollte, musste bis vor einigen Jahren den Weg zum Jägerlehrhof nach Spinge in der Nähe von Hannover auf sich nehmen. Erst seit kürzerer Zeit finden einige wenige Seminare des Altmeisters Borngräber auch außerhalb von Springe statt, wie z.B. bei den Gruppen Harz und Olfen-Sandfort im Deutschen Teckelklub, die uns freundlicherweise einiges Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Bei uns im Südwesten ist Hans-Joachim Borngräber erstmals wieder seit dem Frühjahr 2005, als er sein vielbeachtetes Seminar in Rotfelden bei Nagold abhielt. Wir freuen uns sehr, einen so hochkarätigen Fachmann zur Unterstützung unseres jagdlichen Hundeausbildungswesens gewonnen zu haben.
Foto links: Anschussbilder beim Seminar der
DTK-Gruppe Harz, Bildquelle: DTK-Gruppe Harz
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