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Der Rassestandard - Das Leitbild der Zucht
Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Hunde nahezu ausschließlich nach den gewünschten Eigenschaften gezüchtet, also unter anderem als Jagdhunde (ggf. mit Spezialisierung als Schweiß-, Erd-, Stöber- oder Hühnerhund), als Hütehunde oder als Gesellschaftshunde. Auf die äußere Form, d.h. das Aussehen, wurde hingegen weniger Wert gelegt.
Dies änderte sich erst im 19. Jahrhundert, als ausgehend von der Initiative einiger engagierter Züchter Hundevereine gegründet und für die einzelnen Hunderassen allgemein gültige Regeln für das Aussehen der Rassen aufgestellt wurden.
Der erste Rassestandard für Dachshunde wurde noch vor Gründung eines Vereins für die Teckelrasse im Jahr 1879 von der Delegierten Commission des deutschen kynologischen Vereins zu Hannover aufgestellt.
Es folgte im Jahr 1881 ein in der deutschen und kontinentaleuropäischen Teckelwelt auch heute noch weitestgehend abgelehnter Rassestandard für den Dackel des im gleichen Jahr gegründeten englischen Dachshundclubs.
Im Jahr 1888 wurde dann in Deutschland der Deutsche Teckelklub in Berlin gegründet, zwei Jahre später im Jahr 1890 wurden die Rassekennzeichen durch Veröffentlichung eines neuen Rassestandards durch den Teckelklub neu aufgestellt.
Dieser Rassestandard ist seither mehrfach geändert und angepasst worden, er ist aber immer noch die Grundlage des derzeit gültigen FCI-Rassestandards für den Dachshund.
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