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Teckelstammtisch April 2008
Der Teckelstammtisch April - zu dem wir uns im Anschluss an unseren Hundeführerlehrgang am Mittwoch, dem 16. April ab 20 Uhr im Mötzinger Vereinsheim einfanden, stand unter dem Motto "Alles wird gut". Dieses Hoffnung ausdrückende Motto bezog sich dabei auf den trotz anfänglicher Befürchtungen hervorragend angenommenen Hundekurs, auf die große Anzahl der Stammtischbesucher, auf das Thema des für den Stammtisch geplanten Vortrags und auf den kurz bevorstehenden Teckeltag.
Im ersten mit Spannung erwarteten Teil des "offiziellen" Teils unseres Stammtischs hielt unser Mitglied, Frau Tierärztin Birgit Hammer einen Vortrag über die Gesundheitsvorsorge beim Hund und speziell beim Teckel. So fängt die Vorsorge bereits beim Züchter zum Zeitpunkt der Planung des Deckaktes und des Wurfs an, wo bereits für ausreichend Hygiene, Impfschutz und Entwurmung Sorge zu tragen ist. Bis dann ein Welpe im Alter von 8-12 Wochen in sein neues Zuhause kommt, hat der Züchter auf mehrfache sorgfältige Entwurmungen und den ersten Impfschutz zu achten. Ab dann ist der neue Besitzer für den Impfschutz veranwortlich. Frau Hammer erläuterte dazu die Impfpläne und Empfehlungen der Tierärztekammern sowie die verschiedenen Arten der Schutzimpfungen, die teilweise zwingend erforderlich, teilweise aber auch an die individuellen Lebensumstände anzupassen sind.
Im weiteren Vortrag kam dann die Ungezieferprophylaxe und insbesondere der Schutz vor Zecken zur Sprache.
Als ganz besonders wichtig für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden des Hundes wurden die Hygiene im Maul und die Pflege der Zähne herausgestellt. So sind kranke oder schlechte Zähne mit die Hauptgründe für einen schlechten Allgemeinzustand. Zudem würden Probleme mit und Krankheiten an inneren Organen oftmals durch kranke Zähne und schlechte Hygiene in Fang verursacht.
Auch das ungeliebte Thema der gefürchteten Bandscheibenvorfälle kam zur Sprache. Hier verwies Frau Hammer darauf, dass eine erbliche Belastung einzelner Linien zwar weder nachgewiesen noch ausdrücklich ausgeschlossen werden kann, dass allerdings die hauptsächlichen Ursachen im Bereich der Haltung zu suchen seien. So seinen Übergewicht, meist verursacht durch falsche und/oder zu reichliche Ernährung, verbunden mit zu wenig und dann falscher Bewegung, die Hauptursachen für die gefürchteten Schädigungen der Rückenwirbel. Mit ausreichender und artgerechter Bewegung, gesunder Ernährung und vor allem dem Vermeiden des Herunterlaufens von Treppen, bei denen die Rückenwirbel zu sehr gestaucht werden, könnten sich viele der Vorfälle vermeiden lassen. Gerade das Übergewicht sei bei manchen insbesondere gefräßigen Teckeln ein Problem, viel Halter ließen es hier an der erforderlichen Disziplin fehlen und würden so nicht nur den Grundstein für mögliche Rückenprobleme, sondern auch für Herzprobleme und viele weitere Erkrankungen der inneren Organe, die meist erst im Alter auftreten würden, legen.
Mit weiteren Ausführungen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verletzungen und Schock kam Frau Hammer dann zum Schluss Ihres sehr interessanten Vortrags, der uns - gerade was Übergewicht und Zahnhygiene anging - sehr zum Nachdenken angeregt hat.
Im weiteren Teil des Stammtischs wurde dann noch der bevorstehende Teckeltag mit der Verteilung der Aufgaben besprochen - anschließend wurde wie üblich der allgemeinen Geselligkeit gefrönt, dabei wurden viele weitere Themen rund um den Teckel von den Anwesenden bis in den späten Abend bzw. bis in die Nachtstunden hinein diskutiert, bevor sich der Kreis kurz vor Mitternacht wieder auf den Heimweg machte.
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